Jeder Rotaract Club hat sein eigenes Profil. Immer wieder wird gesagt, dass es für jeden Typ Mensch den geeigneten Club gibt. Wer beim RTC Wien heimisch wird, verfügt in hohem Maß über zwei Eigenschaften: Weltoffenheit und Philanthropie

 

Über seine ganze Bestandszeit hat der RTC Wien junge Menschen aus allen Teilen Österreichs angezogen. Traditionellerweise speist sich der Club vornehmlich aus den Bundesländern. Wer nach Wien zum Studium kommt, findet oft den Weg zu uns. Auch aus dem Ausland übrigens.

 

Die Bandbreite ist aber nicht nur durch die Herkunftsländer repräsentiert, sondern auch durch die Studienrichtungen. Das alte Klischee, wonach Rotaract Hort von Juristen ist, kann der RTC  Wien nicht bedienen. Neben Kuristen und Wirtschaftern sorgen zur Zeit Techniker, Publizisten, Naturwissenschaftler und Mediziner für eine große Vielfalt.

 

Seit über 30 Jahren währt diese Kontinuität bereits. Der Club hat gute und schlechte Zeiten durchgemacht, eine Spaltung überstanden und einen Mitgliedertiefstand von nur 12 Personen. Jedoch – das ist alles Geschichte. Bereits seit Jahren kann sich unser Club rühmen, über eine stabile Mitgliederanzahl um die 25 zu verfügen, und das, obwohl die Zeiten härter geworden sind. EU-bedingt ist es einfach geworden, im Ausland zu studieren oder zu arbeiten. Es gibt daher mehr Unterbrechungen der Aktivzeit und oftmals den früheren Gang in die Altmitgliedschaft. Dass jemand 10 Jahre Aktivmitglied bleibt, ist mittlerweile selten geworden. Bislang jedoch konnte unser Club die schwieriger gewordenen Zeiten gut verkraften. Wir führen das auf die anfangs genannten Eigenschaften unserer Mitglieder zurück: Weltoffenheit und Philanthropie. Bei den Meetings unseres Clubs geht es humorvoll und locker zu. Gäste werden nicht alleine gelassen, vielmehr wird das Gespräch mit ihnen gesucht.

 

Das Clubleben besteht größtenteils aus zwei Komponenten: den zweiwöchentlichen Meetings und der Sozialaktion. Zu den Meetings lädt der Club Vortragende aus verschiedenen Bereichen, um den geistigen Horizont der Mitglieder zu erweitern.

 

Die Sozialaktion als Weg, auch für andere etwas zu tun, ist alte Tradition. Im Laufe der Jahre wurde Menschen mit verschiedensten Bedürfnissen geholfen: u.a. Flüchtlingskindern, deren Freizeit einmal im Monat mit Ausflügen verschönert wurde, oder Obdachlosen, für die in Zusammenarbeit mit der Caritas gekocht und ausgeteilt wurde. Für ein blindes Mädchen wurde Geld gesammelt, um einen Partnerhund zu finanzieren, und zur Zeit verkauft der Club im Advent Punsch, um die Muskelforschung zu unterstützen, kocht regelmäßig bei der Vinzirast und organisiert den jährlichen Spendenlauf „ichhelfelaufend“.

 

Ein- bis zweimal im Jahr, meist während des Semesters, zieht sich der Club zu einem Arbeitswochenende zurück. Neben der Arbeit, bei der anstehende Pläne und Fragen des bevorstehenden Clubjahres diskutiert werden, steht die Beziehungspflege im Mittelpunkt. Ein Wochenende lang Zeit mit anderen Rotaractern/Rotaracterinnen zu verbringen, lässt neue Freundschaften entstehen und alte intensivieren. Nur der Schlaf kommt meist zu kurz.

 

Trainiert werden im Club auch Team- und Führungsqualitäten. Jeder Club hat einen Vorstand. Der Vorstand muss gewählt werden und den Club führen. Es ist für jedes Mitglied eine wertvolle Erfahrung für das Berufsleben, zu lernen, Verantwortung zu übernehmen, ein Ziel gemeinsam zu verfolgen und mit Schwierigkeiten auf dem Weg fertig zu werden.

 

Da Rotaract ein international wachsender Verein ist, besteht immer wieder die Möglichkeit, zu Charterfeiern ins Ausland zu fahren. Diese Feiern, die über ein Wochenende gehen, zählen zu den intensivsten und meist lustigsten Erfahrungen jedes Rotaract-Lebens. Auch sie dienen der Horizonterweiterung, lassen neue Städte kennen lernen und Bekanntschaften außerhalb des eigenen Clubs machen.

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